Premiere für die Orlastädter. Trotz zahlreicher Aufeinandertreffen beider Mannschaften sind sich beide Teams noch nicht in der Saarbach-Arena in Scheubengrobsdorf begegnet. Hier sind die Gastgeber das Maß aller Dinge. In den vergangenen neun Heimspielen blieben die Kicker aus dem Westen Geras ohne Punktverlust. Lediglich Schleiz konnte am dritten Spieltag ein Remis erzielen. Trotzdem sind die Blau-Weißen nicht ohne Hoffnung nach Scheubengrobsdorf gefahren. Die Leistung der letzten Begegnungen stimmte und man wollte auch beim Tabellenführer dies unter Beweis stellen.

Zu Gast an der Orla war der Tabellendritte und eine der besten Auswärtsteams der Liga. Die SG Traktor Teichel hatte bisher nur eine Auswärtsniederlage und 2 Remis auf dem Tableau stehen. Trainer Matthias Liebers musste auf seinen Toptorjäger Andreas Förster verzichten. René Grüttner konnte, bis auf den gesperrten Routenier Daniel Opel hingegen auf seine stärkste Elf zurückgreifen.

Safety first - Sicherheit zuerst - war im Aufeinandertreffen des VfR Bad Lobenstein gegen die Traktoristen aus Teichel für beide oberste Dienstaufgabe. So halten mit dem unspektakulären Remis beide Ungeschlagen-Serien, die Koseltaler zu Hause, Teichel auswärts.  Die 130 Zuschauer warteten vergeblich auf ein Feuerwerk, was der Zweite und der Dritte der Tabelle im Spitzenspiel dieses 12. Spieltages durchaus hätten abbrennen können.

Nachdem am Dienstagabend die Orlastädter einen kurzfristig anberaumten Test gegen den SV 1924 Münchenbernsdorf absolvierten, testeten die Grüttnerschützlinge am Samstag beim SV Blau-Weiß Niederpöllnitz. Münchenbernsdorf kam als letztjähriger Tabellenvierter der Kreisoberliga Ostthüringen an die Orla in der torreichen Begegnung konnte Trainer René Grüttner einige Erkenntnisse gewinnen.

Die Begleiterscheinungen für das vorerst letzte Ligaspiel des TSV Bad Blankenburg in der Landesklasse waren mehr als ungünstig. In Bad Blankenburg angekommen war die turnusmäßige Umkleidekabine belegt, so dass man nach vielem Hin und her in die Turnhalle des Landessportschule ausweichen musste. Dem nicht genug wurde das Ligaspiel auf den Kunstrasenplatz gelegt, was bei tropischen Temperaturen für alle Beteiligten kein Zuckerschlecken bedeutete.

Die Begleiterscheinungen für das vorerst letzte Ligaspiel des TSV Bad Blankenburg in der Landesklasse waren mehr als ungünstig. In Bad Blankenburg angekommen war die turnusmäßige Umkleidekabine belegt, so dass man nach vielem Hin und her in die Turnhalle des Landessportschule ausweichen musste.

Die Minimalausbeute von einem Punkt reichte am Samstag dem VfR Bad Lobenstein, um mit dem Erreichen der Vize-Meisterschaft das beste Saisonergebnis der jüngeren Vereinsgeschichte festzumachen. Da auch die Gäste aus Zeulenroda mit dem Remis nicht ganz unzufrieden waren, gab es nach dem Schlusspfiff von Anne-Kathrin Steudemann (Gera) mehr Freude als Leid.

Zum vorletzten Heimspiel erwarteten die Orlastädter die SV Motor Altenburg. In der Hinrunde noch ein heißer Kandidat für die Rückkehr in die Verbandsliga, ist der Motor der Skatstädter in der Rückrunde mächtig ins stottern geraten. Im Aufeinandertreffen beider Teams haben die Blau-Weißen seit 2014 keinen Pflichtspielsieg gegen die Schwarz-Gelben erzielen können.

Mit einem lupenreinen Hattrick binnen einer Viertelstunde veredelte Tim Gössinger eine Spitzenvorstellung seiner Koseltaler in Ilmenau und beanwortete damit die Frage nach dem Sieger schon zum Pausenpfiff.  30 Jahre nach dem verlorenen Aufstiegsspiel zur DDR - Liga auf dem Hammergrundrasen der "goldenen Generation" gelang im Spiel zwei damit das Jubiläumsgechenk.  VfR Trainer Heiko Becker hatte sich seinen Plan zurecht gelegt, denn neben Sebastian Mai fehlte auch Oliver Hölzel, der seine 5. gelbe Karte absaß.

Zum vorletzten Auswärtsspiel in dieser Spielzeit mussten die Orlastädter nach Silbitz reisen. Die Elstertaler gehören in der Rückrunde zu den TopFive in der Tabelle und waren in den letzten 4 Begegnungen auf eigenem Platz unbezwungen. Die Blau-Weißen mussten auf Grund der Verletzung von Kapitän Daniel Meyer, Carsten Plietzsch und Steven Simon fast auf die komplette Defensive verzichten.

   
© www.fussball-sok.de