Safety first - Sicherheit zuerst - war im Aufeinandertreffen des VfR Bad Lobenstein gegen die Traktoristen aus Teichel für beide oberste Dienstaufgabe. So halten mit dem unspektakulären Remis beide Ungeschlagen-Serien, die Koseltaler zu Hause, Teichel auswärts.  Die 130 Zuschauer warteten vergeblich auf ein Feuerwerk, was der Zweite und der Dritte der Tabelle im Spitzenspiel dieses 12. Spieltages durchaus hätten abbrennen können.

Nachdem am Dienstagabend die Orlastädter einen kurzfristig anberaumten Test gegen den SV 1924 Münchenbernsdorf absolvierten, testeten die Grüttnerschützlinge am Samstag beim SV Blau-Weiß Niederpöllnitz. Münchenbernsdorf kam als letztjähriger Tabellenvierter der Kreisoberliga Ostthüringen an die Orla in der torreichen Begegnung konnte Trainer René Grüttner einige Erkenntnisse gewinnen.

Die Begleiterscheinungen für das vorerst letzte Ligaspiel des TSV Bad Blankenburg in der Landesklasse waren mehr als ungünstig. In Bad Blankenburg angekommen war die turnusmäßige Umkleidekabine belegt, so dass man nach vielem Hin und her in die Turnhalle des Landessportschule ausweichen musste. Dem nicht genug wurde das Ligaspiel auf den Kunstrasenplatz gelegt, was bei tropischen Temperaturen für alle Beteiligten kein Zuckerschlecken bedeutete.

Die Begleiterscheinungen für das vorerst letzte Ligaspiel des TSV Bad Blankenburg in der Landesklasse waren mehr als ungünstig. In Bad Blankenburg angekommen war die turnusmäßige Umkleidekabine belegt, so dass man nach vielem Hin und her in die Turnhalle des Landessportschule ausweichen musste.

Die Minimalausbeute von einem Punkt reichte am Samstag dem VfR Bad Lobenstein, um mit dem Erreichen der Vize-Meisterschaft das beste Saisonergebnis der jüngeren Vereinsgeschichte festzumachen. Da auch die Gäste aus Zeulenroda mit dem Remis nicht ganz unzufrieden waren, gab es nach dem Schlusspfiff von Anne-Kathrin Steudemann (Gera) mehr Freude als Leid.

Zum vorletzten Heimspiel erwarteten die Orlastädter die SV Motor Altenburg. In der Hinrunde noch ein heißer Kandidat für die Rückkehr in die Verbandsliga, ist der Motor der Skatstädter in der Rückrunde mächtig ins stottern geraten. Im Aufeinandertreffen beider Teams haben die Blau-Weißen seit 2014 keinen Pflichtspielsieg gegen die Schwarz-Gelben erzielen können.

Mit einem lupenreinen Hattrick binnen einer Viertelstunde veredelte Tim Gössinger eine Spitzenvorstellung seiner Koseltaler in Ilmenau und beanwortete damit die Frage nach dem Sieger schon zum Pausenpfiff.  30 Jahre nach dem verlorenen Aufstiegsspiel zur DDR - Liga auf dem Hammergrundrasen der "goldenen Generation" gelang im Spiel zwei damit das Jubiläumsgechenk.  VfR Trainer Heiko Becker hatte sich seinen Plan zurecht gelegt, denn neben Sebastian Mai fehlte auch Oliver Hölzel, der seine 5. gelbe Karte absaß.

Zum vorletzten Auswärtsspiel in dieser Spielzeit mussten die Orlastädter nach Silbitz reisen. Die Elstertaler gehören in der Rückrunde zu den TopFive in der Tabelle und waren in den letzten 4 Begegnungen auf eigenem Platz unbezwungen. Die Blau-Weißen mussten auf Grund der Verletzung von Kapitän Daniel Meyer, Carsten Plietzsch und Steven Simon fast auf die komplette Defensive verzichten.

"Nur nicht verlieren..." war der einhellige Tenor der wieder rund 30 mitgereisten Fans des VfR vor dem Spiel beim Tabellen - 4. in Saalfeld. Es wurde am Ende ein gerechtes Remis, was in Anbetracht der ausgedünnten Personaldecke dann schon mehr den Koseltalern half.  Denn, nicht nur die zuletzt starken A- Junioren Markus Baer oder Tim Gössinger fehlen wegen des Pokalfinales, sondern auch Sebastian Mai, der sich in Urlaub befindet oder Julian Munzer.

Trainer René Grüttner musste seine Startelf mehrfach umstellen zum letzten Spieltag und 3 Spieler aus der Neustädter Reserve halfen ihm dabei. Der Siegtorschütze vom Stadtrodaspiel Robin-Lee Engler war genauso nicht verfügbar, wie Kapitän Daniel Meyer und Innenverteidiger Carsten Plietzsch, dessen  Verletzung bei der Erwärmung erneut ausbrach.

   
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