VfR Bad Lobenstein - FC Motor Zeulenroda 0:0


 
Die Minimalausbeute von einem Punkt reichte am Samstag dem VfR Bad Lobenstein, um mit dem Erreichen der Vize-Meisterschaft das beste Saisonergebnis der jüngeren Vereinsgeschichte festzumachen. Da auch die Gäste aus Zeulenroda mit dem Remis nicht ganz unzufrieden waren, gab es nach dem Schlusspfiff von Anne-Kathrin Steudemann (Gera) mehr Freude als Leid.
 
Heiko Becker hatte seinen Galasturm mit Mai, Hölzel und Linke wieder komplett, was wohl der Motorelf in die Karten spielte, denn Matthias Liebers als Abwehrfuchs hatte seine Mannschaft genau auf dieses Szenario eingestellt. So gab es auf dem Platz mehrere Pärchen, die sich auf Schritt und Tritt belauerten. Da dies der VfR abwehrseitig nicht tat, hatten die Gäste den besseren Start. Vorallem aus der zweiten Reihe zimmerten die Motor-Kicker auf das Steinbach-Gehäuse. Dominic Schmidts Schuss fehlten Zentimeter (3.), Tim Pellenats Granate erflog sich Steinbach (10.), auch bei anschließenden Eckball musste er in die Luft (11.). Wieder aus rund 30 Metern versuchte sich Pellenat wenig später erneut, auch hier war das Tor nicht groß genug (13.). So allmählich kamen nun auch die Hausherren in der Partie an. Nach Zuspiel von David Linke war Markus Baer frei vor Jens Kutzner aufgetaucht, doch beim Motor-Keeper zuckte der Fuß heraus (19.). Dann wollte es David Linke besser machen. Doch erneut brachte Kutzner den Fuß an den Ball (23.). Und als er nach einem Hölzel-Zuspiel schon geschlagen war, schob Linke die Kugel am leeren Tor vorbei (35.).
 
Gab es im ersten Spielabschnitt noch einige Strafraumszenen für die 150 Zuschauer zu diskutieren, tendierte die Dramatik in den Strafräumen nach dem Wechsel gegen Null. Beide Mannschaften hatten sich auf ihre Gegenüber eingestellt, im Mittelfeldspiel neutralisierte man sich, übertraf sich aber auch beiderseits mit Fehlabspielen und versiegender Laufbereitschaft. Auf VfR Seite wurde nicht geschossen, Riccardo Aust (65.) oder David Linke, der noch einmal an Kutzner hängen blieb (76.) hätten es tun können. Zeulenroda dagegen schoß, vorallem über Lukas Nietsch (74./81.), traf aber nicht. Als letztendlich Martin Wirth dem einschussbereiten Sebastian Grau das Leder vor der Nase wegköpfte (90.), konnte
man nach einem ausgeglichen Spiel auch von einem gerechten Ergebnis sprechen. Einen Lucky Punch hatte sich keiner verdient !
 


 
VfR Freude nach dem Schlusspfiff : Die Mannschaft jubelt über die Vizemeisterschaft und dankt den
treuen Anhang für die Unterstützung.


 
Text/ Foto :
bsn
Bernd Schneider

   
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