FC Chemie Triptis – SV 1990 Ebersdorf 1:0 (0:0)


Triptis. Mit einem schwer erkämpften Dreier schafften die Triptiser den Anschluss ans Mittelfeld. So zeigte sich auch Andre Jauch , Vorsitzender und Trainer der Chemiker, nach dem Spiel erleichtert: „Nach Spielanteilen war es ein verdienter Arbeitssieg, auch wenn es ein typisches 0:0-Spiel war. Bei uns hat oft der letzte Pass gefehlt, der meist zu ungenau war. So entschied eine Einzelleistung kurz vor Schluss die Partie.“ Weniger zufrieden zeigte sich Marco Reppe , Trainer der Ebersdorfer. Seine Elf betrieb großen Aufwand, belohnte sich aber dafür nicht. „Wir stehen am Ende mit leeren Händen da. Insgesamt ist der Triptiser Sieg aufgrund der größeren Spielanteile nach der Pause nicht unverdient, auch wenn er glücklich ist. Denn vor der Pause hätten auch wir in Führung gehen können. Nach der Führung spielte Triptis das clever zu Ende.“

In der Tat waren die Gäste vor der Pause ein gleichwertiger Gegner und setzten durch Schreck früh das erste Achtungszeichen, doch Gniechwitz im Tor ließ sich nicht überraschen. Aber auch sein Gegenüber Schau zeigte sich bei einer Flanke von Daniel Weiß und dessen 20-Meter-Schuss auf dem Posten. Doch der SV 1990 versteckte sich nicht, sorgte immer wieder über Schreck und Kirst für Entlastung und zwangen Keeper Gniechwitz zur Aufmerksamkeit. Auf der anderen Seite waren Enev und Mihov die Auffälligsten, doch sie konnten den ein oder anderen guten Ansatz nicht verwerten. Fast hätte es vor der Pause doch noch geklingelt. Nach einem Freistoß der Reppe-Elf strich ein Ludewig Kopfball knapp am Pfosten vorbei. Auch im zweiten Abschnitt waren Hochkaräter auf beiden Seiten dünn gesät. Trotzdem erarbeiteten sich die Platzherren nach Wiederanpfiff mehr Spielanteile, doch die kompakten und gut im Raum stehenden Ebersdorfer ließen wenig zu. Die besten Möglichkeiten hatten noch Mihov nach Zuspiel von Römhildt und Enev aus Nahdistanz. Auf der anderen Seite hatte noch Büttner eine verheißungsvolle Möglichkeit. So sah es schon nach einer Nullnummer aus, bevor die Chemiker doch noch jubeln konnten. Ein langer Ball von Daniel Weiß erreichte den früh eingewechselten Römhildt, der sich gegen Torwart Schau behauptete und den Ball aus spitzen Winkel zum umjubelten Siegtreffer versenkte.



FSV Schleiz II – SV Blau- Weiß 90 Neustadt II 2:0 (0:0)


Schleiz. Die Priedemann -Brüder bescherten den Rennstädtern in einer spielerisch mäßigen Partie einen verdienten Sieg. Nach sage und schreibe 35 Minute gab Hirsch für die Gäste den ersten nennenswerten Schuss im gesamten Spiel ab. Der FSV setzte durch Steve Priedemann kurz danach die ersten Achtungszeichen, dessen Schüsse waren aber für Keeper Nagel kein Problem oder verfehlten das Tor. Die bis dahin klarste Chance hatten die Blau-Weißen kurz nach der Pause durch Eckold, der aber freistehend aus halbrechter Position überhastet verzog. Doch dann rissen die Platzherren die Partie immer mehr an sich und setzten die entscheidenden Nadelstiche. Nach einem Steilpass in die Schnittstelle wurde Kevin Conrad festgehalten und den fälligen Strafstoß verwandelte Kevin Priedemann sicher zur Führung (53.). Und fünf Minuten später das gleiche Muster, wieder ein Steilpass durch die Mitte, den sich Steve Priedemann erlief und zur Vorentscheidung vollendete. Dazwischen auf der Gegenseite ein nicht ungefährlicher Heber von Hirsch, ansonsten war aber vom Vorjahresmeister wenig zu sehen. Dagegen besaß die Kunte-Elf noch hochkarätige Möglichkeiten, um alles klar zu machen und das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, doch diese vergaben sie kläglich. Fast hätte sich das gerächt, denn plötzlich kamen Besser und Hirsch zum Abschluss, schossen aber knapp drüber bzw. zwangen Torwart Blöthner zur einzigen Parade.


Bodelwitzer SV – SG SV Grün- Weiß Tanna 0:3 (0:3)


Bodelwitz. Verdienter Sieg der Grün-Weißen, die von Anfang an das Spiel bestimmten und ein deutliches Chancenplus besaßen. Bereits nach wenigen Minuten traf Müller per Kopf nach einer Ecke die Latte. Nach einem Einwurf von Gebhardt über den BSV-Keeper hinweg erzielte Eisenschmidt die Führung (15.), die hätte Kaiser und Weigelt ausbauen können, doch ihre Abschlüsse verfehlten knapp den Kasten. Der BSV zwar bemüht, doch seine Mittel waren zu untauglich, um die stabile SG-Abwehr ernsthaft zu gefährden. Nur Andy Bergner strahlte zweimal aus der Distanz und nach einem Freistoß Gefahr aus, doch Torwart Schnedermann war zur Stelle. Dagegen passte Müller nach einer Gebhardt-Ecke zurück zu Weigelt – 0:2. Und einen genialen Kaiser-Pass jagte Gebhardt ins lange Eck zur Vorentscheidung. Diese klare Führung ließ sich die SG nicht mehr aus der Hand nehmen und hätte diese sogar noch ausbauen können. Doch Weigelt und zweimal Thrum scheiterten am starken Gebel oder an der Latte. Die Platzherren gaben zwar nie auf, mussten aber an diesem Tag die starke Leistung einer kompakten Tannaer Mannschaft anerkennen.



SG SV Gräfenwarth – TSV 1898 Oppurg 4:2 (2:0)


Gräfenwarth. Mann des Tages bei den Gräfenwarthern war der dreifache Torschütze Wachter , der seine Torjägerqualitäten eindrucksvoll unter Beweis stellte. Grundlage des unterm Strich verdienten Sieges der SG war eine starke erste Halbzeit, in der die Knoll-Elf von Beginn an Chancen im Minutentakt kreierte. Folgerichtig die Führung in der 22. Minute durch Mykola Orshak, der einen Einwurf von Wachter ins lange Eck verlängerte. Und Wachter war es dann selbst, der nach Zuspiel von Jonuzi mit einem Lupfer den Pausenstand besorgte. Mit diesem Ergebnis waren die Gäste noch gut bedient, die sich kaum befreien konnten. Die Heimelf hätte schon bis zu diesem Zeitpunkt alles klar machen können. Oppurgs Trainer Schwalme muss die richtigen Worte in der Pause gefunden haben, denn seine Elf kam wie verwandelt zurück. Auch wenn zunächst Mykola Orshak eine weitere Großchance vergab, waren die Gäste präsenter und bestritten aggressiver die Zweikämpfe. Binnen weniger Minuten stellten Muhammed und Razavi per Kopf nach einer Ecke den Gleichstand her. Das Spiel schien zu kippen, doch die Hausherren erwachten wieder und hatten in der Schlussphase mehr zuzusetzen und konnten sich auf den Toptorjäger der Kreisliga verlassen, der aus spitzem Winkel und nach Zuspiel von Schütze für die Entscheidung sorgte.


SV Fortuna Gefell – SV Moßbach II 1:4 (0:3)


Tanna. Die Luft für die Gefeller wird im Tabellenkeller immer dünner. Erneut bezog die Fortuna eine klare Niederlage, die sich bereits zur Pause abzeichnete. Dagegen fanden die Moßbacher nach zuletzt einem Remis und einer Niederlage wieder in die Erfolgsspur zurück und festigten mit diesem Sieg ihren Mittelfeldplatz. Herausragend dabei der dreifache Torschütze Biedermann, der mit einem Doppelpack in der elften Minute per Strafstoß und in der 14. Minute den Grundstein für den verdienten Erfolg legte. Von diesem Doppelschlag konnte sich die Börner-Elf im weiteren Verlauf nicht erholen. Im Gegenteil: Als Biedermann noch vor der Pause den dritten Treffer nachlegte, waren die Messen so gut wie schon gelesen. Gefell bemühte sich zwar weiterhin, schaffte durch Kant per Kopf nach einer Ecke auch den Anschluss, doch zu mehr reichte es nicht. Dagegen legten die Gäste noch einen drauf und sorgten durch Schüler für den Endstand.



FSV Orlatal – SG VfR Bad Lobenstein/Helmsgrün II 1:1 (1:0)


Kleindembach. Der FSV Orlatal und der Spitzenreiter trennten sich leistungsgerecht Unentschieden. Die Platzherren waren vor der Pause kämpferisch stärker und hatten mehr vom Spiel. So scheiterte Veliqi aus Nahdistanz am stark haltenden Keeper Kessel. Als den Gästen im Spielaufbau ein Fehler unterlief, kam Barth in Ballbesitz, dessen Schuss aus halbrechter Position unhaltbar im Winkel einschlug. Zu Beginn der zweiten Halbzeit stellte Bad Lobenstein um. Durch die Einwechslung von Findeiß bekam das Spiel der SG mehr Stabilität. Lohn der Bemühungen war der Ausgleich in der 63. Minute. Linke setzte sich durch, passte von der Grundlinie auf Wirkus, der aus Nahdistanz den Ball über die Linie drückte. Bis zum Schluss hatten beide Mannschaften noch den Siegtreffer auf dem Fuß, doch beide Torhüter Max Vogt und Kessel gaben sich keine Blöße mehr.


FSV 1999 Remptendorf – LSV 49 Oettersdorf 3:1 (2:0)


Remptendorf. In einer Partie zweier gleichwertiger Mannschaften konnte sich der FSV dank der größeren Effektivität unterm Strich verdient durchsetzen. Aber auch die zweikampfstarken und einen guten Eindruck hinterlassenden Oettersdorfer hätten den Platz als Sieger verlassen können, doch sie scheiterten am starken Torwart Wolf bzw. am auf der Linie rettenden Linke oder vergaben fahrlässig. Anders die kämpferisch überzeugenden Platzherren, die konsequenter im Abschluss waren. Nach Zuspiel von Wüstefeld ließ Linke dem ebenfalls starken Schulze im Tor keine Chance (11.). Ein Doppelschlag kurz vor und nach der Pause brachte die Vorentscheidung. Nach einer scharfen Hereingabe von Killmann drückte Wüstefeld das Leder über die Linie und danach war Wüstefeld Vorlagengeber für Killmanns Treffer. Doch die Schuldes-Elf gab nicht auf und konnte sich durch den Treffer von Zölsmann (70.) belohnen und neue Hoffnung schöpfen. Danach drückte der LSV auf den Anschluss, scheiterte aber immer wieder an der konsequenten FSV-Abwehr oder an Wolf. Da die Gäste alles nach vorn warfen, ergaben sich für die Wüstefeld-Elf beste Konterchancen, die sie aber nicht zur endgültigen Entscheidung nutzen konnten. Dem verletzten Oettersdorfer Seifert wird an dieser Stelle gute Besserung gewünscht.

OTZ / Uwe Friedel

   
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