Am letzten Spieltag vor der Winterpause reisten die Neustädter zum Aufsteiger sowie Tabellenvorletzten den FSV Grün-Weiß Blankenhain, die nach 4 erfolglosen Spielen der Orlastädter nur 1 Punkt voneinander trennte. Somit fiel diese Partie unter die Rubrik Kellerduell und Abstiegskampf. Die Gäste mit der ersten Möglichkeit, Szalek setzte Cypionka in Szene, dessen Abschluss verfehlte das Gehäuse (4.).

Die Koseltaler wurden im letzten Jahresspiel 2018 beim Neuling in Gera-Roschütz erst spät ihrer Favoritenrolle gerecht und können nun beruhigt auf Platz 3 in die Winterpause gehen.  Dass vor dem "Feste feiern" feste Arbeiten steht, war allen am Samstag beim Gastspiel in der Brahmetal-Arena eingesetzten Spielern des VfR schon im Vorfeld klar.

Am 13. Spieltag gehen die Blau-Weißen nochmals auf Reisen. Der letzte Spieltag der Hinrunde treibt die Grüttnerschützlinge nochmals zu einem Aufsteiger. In einer Talsenke der Schwarza liegt das malerisch gelegene Städtchen Blankenhain in einer reizvollen Umgebung. Für die Schönheiten der Natur werden sich die Orlastädter aber eher weniger interessieren, wenn sie beim Tabellendreizehnten FSV Grün-Weiß Blankenhain antreten müssen Am ersten Adventswochenende will man so kurz vor Weihnachten nochmals mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen.

Die wiedererstarkten Glaswerker Punkten auch an der Orla und zogen an den Blau-Weißen vorbei in der Tabelle. Nach der indiskutablen Leistung beim Tabellenletzten in Ilmenau wollten die Grüttnerschützlinge Wiedergutmachung betreiben. Die Vorraussetzungen dafür standen unter keinem guten Stern. Trainer René Grüttner musste auf seine verletzten Mittelfeldakteure Pascal Kern und Sandro Badermann verzichten, Jakub Szalek saß seine Gelbsperre ab und Daniel Meyer konnte verletzungsbedingt nur begrenzt trainieren.

Die Kahlaer Mannschaft bleibt für den VfR Bad Lobenstein weiterhin der unangenehme Gegner, gegen den es immer mehr benötigt, als nur die Freude am Fußballspiel. Insofern war dieser vergangene Samstag die Fortführung der vorangegangenen Kampfspiele unter dem Dohlenstein mit einem knappen Sieg für die Koseltaler.

Zum 11. Spieltag der 11teamsports Landesklasse kommt es erneut zu einem Duell auf Augenhöhe. Zu Gast wird am Samstag um 14.00 Uhr der Tabellenzwölfte SV Schott Jena, Zweite Mannschaft. Der Aufsteiger ist aber kein Unbekannter, haben doch die Glaswerker (9 Punkte 21:22 Tore) nach ihrem Abstieg 2017 den sofortigen Wiederaufstieg hingelegt. Das dies ein Duell auf Augenhöhe ist, kann mit Sicherheit nicht im Gedankenraum der Orlastädter liegen.

Nix von wegen in Ilmenau ist der Himmel blau. Genauso wie das trübe Wetter war nach Spielschluss die Stimmung der Blau-Weißen. Hätte man doch soeben am 10. Spieltag den bis dahin punktlosen Ilmenauern den ersten Saisonsieg bereitet. Dabei begann alles, wie es sein sollte. Die Orlastädter übernahmen die Spielführung und drängten die Germania tief in die eigene Hälfte. Neustädter Torgelegenheiten kamen im Minutentakt und Ilmenau in der ersten Hälfte nur ganze zweimal in Neustädter Strafraumnähe.

Wohl dem, der die geballte Erfahrung von zusammen fast 500 Punktspielen mit nun 325 Treffern in seinem Sturm aufstellen kann. VfR - Trainer Heiko Becker sah am Samstag, dass sein Duo Infernale mit Sebastian Mai und David Linke wieder zu alter Klasse findet.  Diese beiden und eine wiederum starke Vertretung zwischen den Pfosten mit Steven Kessel machte den Unterschied beim Sieg gegen die "Möhre" aus Stadtroda aus.

Am 9. Spieltag der 11Teamsports Landesklasse 1empfing der Tabellenachte SV "Blau-Weiß´90 Neustadt (Orla) e.V. als Gastgeber den Tabellennachbarn (7.) die SG FC Motor Zeulenroda. Für beide Teams ging es darum, mit einem möglichen Sieg Anschluss an das obere Drittel herzustellen. Die Orlastädter besaßen die erste Möglichkeit durch Szalek, dessen Schuss Kutzner im Nachfassen vereiteln konnte (6.). In der Folgezeit wurde die Begegnung von beiden Seiten sehr zerfahren geführt.

Einen Arbeitssieg bei den "Löwen" in Blankenhain holten die Koseltaler am Samstag und rückten mit dem nun zweiten Auswärtssieg auf Tabellenrang 3 vor. Dabei wuchs die Vertretung im Kasten des VfR zum eigentlichen Matchwinner auf.  Steven Kessel rückte für den rot-gesperrten Stammkeeper Richie Steinbach ins Tor und demonstrierte, dass er von seiner Reaktionsschnelligkeit nichts verlernt hat.

   
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