Am 9. Spieltag der 11teamsports Landesklasse kommt es am Samstag um 14.00 Uhr zum Ostthüringenderby. Mit dem FC Motor Zeulenroda kommt es am 9. Spieltag auf der „Roten Erde“ zum Ewigen Duell der Tabellennachbarn. Der Achte (11 Punkte, 18:18 Tore) ist Gastgeber für den Siebten (12 Punkte, 11:9 Tore). Die Blau-Weißen sind für die Karpfenpfeifer bisher kein gutes Pflaster gewesen.

Nach der mageren Vorstellung des Samstags gegen den Vorletzten Schott Jena II entfernen sich die Koseltaler immer weiter von den selbst gesetzten Hoffnungen, die sie nach dem tollen Fußball, den sie im Sommer spielten, doch haben durften. So ist die gute Frühform mittlerweile der alltäglichen Maloche gewichen. Gewarnt war der VfR, denn das 3 : 3 der Schottianer gegen Saalfeld war kein Zufallsprodukt.

Die letzten Begegnungen knabberten am Selbstvertrauen der Orlastädter. Eine Vielzahl persönlicher Fehler führten zu Gegentreffern und 14 Gegentore in 3 Begegnungen waren einfach zu viel. Dieses gab es vor allem abzustellen. Hinzukommend wollte man gegen eine spielstarke, mannschaftlich geschlossene Mannschaft vor allem kämpferisch dagegen halten.

Am 8. Spieltag muss der Blau-Weiße Express auf Reisen gehen. Die Reise geht in den Norden Geras in den Stadtteil Roschütz. Der SV Roschütz hat nach seinem Abstieg aus der Landesklasse 2016 eine zweijährige „Ehrenrunde“ in der Kreisoberliga Ostthüringen gezogen. Im ersten Kreisoberligajahr mussten sich die Randgeraer noch dem damaligen souveränen Aufsteiger Westvororte beugen.

Sichtlich zerknirscht wirkte nach dem Schlußpfiff des Achtelfinales der VfR Coach Heiko Becker. Zum einen, weil es seine Koseltaler nicht fertig brachten, ein überlegen geführtes Spiel auch zu gewinnen, zum anderen über die mehr als harte Gangart des Verbandsligisten Bad Langensalza, die ihm nun mit Markus Baer und Niko Schröder neben den schon verletzten Janek Köcher zwei weitere Verletzte bescherte.

Am Ende war alles so wie es vorher gedacht war und der Favorit setzt sich durch. Der zwei Klassen höher angesiedelte Oberligavertreter aus Rudolstadt hatten ebenso wie die Blau-Weißen aus der Orlastadt ihre eigenen Besetzungsprobleme. Regisseur der Gäste Marco Riemer wurde auf Grund von Verletzungsproblemen geschont, so wie beim Gastgeber gleich 3 enorm wichtige Stammspieler kartenmäßig gesperrt waren.

Am 7. Spieltag kam ein ganz dicker Brocken an die Orla. Mit dem noch unbezwungenen Ligaprimus Westvororte hatten die Grüttnerschützlinge erneut einen Gegner aus dem oberen Tabellendrittel vor der Brust. Mit Rico Heuschkel hatten die Scheubengrobsdorfer  den Goalgetter der Liga in ihren Reihen. Der Geraer Stürmer hatte bereits mehr Treffer erzielt, als die gesamte Mannschaft der Orlastädter zusammen.

Am Samstag kommt auf die „Rote Erde“ ein ganz dicker Brocken. Der Tabellenführer SG TSV Westvororte ist das einzigste Team der ganzen Liga, das noch unbezwungen ist und hat nach 7 Spieltagen, das Spiel vom letzten Spieltag der Vorrunde wurde bereits vorgezogen, bereits 28 Treffer erzielen können. Das sind 4 erzielte Treffer pro Spiel und da zeigt sich auch die besondere Stärke der Randgeraer.

Wenige Tage nach seinem 19. Geburtstag lief das Koseltaler Sturm-Juwel Victor Ernst zu ganz großer Form auf und bescherte seinen Koseltalern mit einem Dreier-Pack den erwarteten Pflichtsieg gegen das Tabellen-Schlußlicht Germania Ilmenau.  Das von allen erwartete Feuerwerk blieb zum Einheitsfeiertag allerdings aus. Denn das Nachholespiel des 1. Spieltages stand bei den Hausherren dann doch unter einer anderen Prämisse.

Nach 96 Minuten hatte der Knaller des 6. Spieltages im Koseltal mit den unterschiedlichsten Gefühlswallungen auf beiden Seiten vor 155 Zuschauern zwar keinen sportlichen Sieger gefunden, dafür aber einen moralischen Gewinner. Die Geraer Gäste wühlten sich nach dem Wechsel nach 0:3 Rückstand noch zu einem 3:3 Remis.

   
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