Die Blau-Weißen mussten am 5. Spieltag der Landesklasse zum Tabellendritten nach Teichel reisen. Seit ihrem Aufstieg in die Landesklasse waren die Traktoristen in der Meisterschaft kein gutes Pflaster. In beiden Spielen gingen die Orlastädter sang-klanglos mit 0:3 Toren unter. Im Ergebnis der letzten Begegnungen der Neustädter gingen die Grüttnerschützlinge trotzdem nicht ohne Hoffnungen in die Begegnung, zumal die Pokalpartie an die Orlastädter ging.

Am 5. Spieltag der 11teamsports Landesklasse geht der Blau-Weiße Express wieder auf Reisen. Ziel ist dann der Sportplatz beim Tabellendritten SG Traktor Teichel. Die Traktoristen sind bereits ein Spiel voraus und ganz ordentlich in die noch junge Saison gestartet, wobei die Mannschaft eher auswärts erfolgreicher sind, als daheim. In drei Heimspielen haben die Schützlinge von Neutrainer Matthias Liebers einen Sieg und zwei Niederlagen eingefahren.

"Wir haben unser Ziel nicht erreicht, doch nach der Unterzahl haben wir gefigtet und uns den Punkt erkämpft" waren die Schlußworte von Trainer Heiko Becker nach einem höchst intensiven SOK - Derby. Klar: Die Koseltaler hatten den Dreier bei den Blau-Weißen in Neustadt klar auf dem Schirm und dies zeigten sie von Beginn an.

Derbyzeit am 5. Spieltag auf der „Roten Erde“ und nach dem sensationellen Auswärtserfolg in Kahla kommt der nächste heiße Titelkandidat an die Orla. Am Samstag Nachmittag ist der VfR Bad Lobenstein zu Gast an der Orla. So kommt es zum Duell Fünfter (7 Punkte, 11:6 Tore) gegen Siebter (6 Punkte, 8:4 Tore) und damit zum Duell der Verfolger der Tabellenspitze. Wer die Tuchfühlung an die Spitze behalten will, muss in dieser Begegnung auf vollen Erfolg ausgehen.

Nichts ist es wie es immer war, oder doch? Am 4. Spieltag mussten die Grüttnerschützlinge ins nur 18 Kilometer entfernte Kahla reisen. Die BSG Chemie Kahla hatte sich im Sommer mit Oberligaerfahrenen Spielern verstärkt und hatten diese Qualität bereits in den ersten drei Ligaspielen beeindruckend dargestellt. 3 Siege, ohne Gegentreffer war die Kahlaer Bilanz vor dem Spiel und machte den Gastgeber damit zum Favoriten.

In der 2. Hauptrunde des Thüringenpokals mussten die Blau-Weißen ins Südthüringerische. Gastgeber war der langjährige Schatten vom 1. FC Sonneberg, die SG 1951 Sonneberg. Die kampfstarken Südthüringer haben in der ersten Runde den Ligakonkurrent SV Jena-Zwätzen eliminiert. Die Orlastädter mussten ohne ihre Stammkräfte Daniel Meyer und Martin Köhler reisen.

Der VfR Bad Lobenstein steht im Achtelfinale des Thüringen-Pokals und dokumentierte vor 150 Zuschauern, auch gegen den Aufstiegsfavoriten der Verbandsliga nicht nur mithalten zu können, sondern sie vor allem in der 2. Hälfte förmlich auseinander genommen zu haben. So hätte dieser Sieg noch klarer ausfallen, vor allem aber früher in Sack und Tüten sein können.

Auf Gästewunsch kam es bereits am Freitag Abend zum 3. Punktspiel der 11Teamsports Landesklasse zwischen dem SV "Blau-Weiß´90" Neustadt (Orla) und dem Tabellenachten FC Saalfeld. Nach dem glanzvollem Auswärtssieg der Grüttnerschützlinge in Stadtroda, wollten die Orlastädter nachlegen. Die Gastgeber mit der ersten Möglichkeit nach einem Standard, Opel schlug den Ball auf den langen Pfosten, doch 2 Neustädter verpassten (8.).

Mit einer fulminanten Startphase ebnete der VfR Bad Lobenstein am Samstag frühzeitig den Weg zu einem ungefährdeten Sieg gegen die Mannschaft aus Jena-Zwätzen, konnte bis zum Pausenpfiff mit weiteren Treffern auf 5:0 enteilen, damit nach dem Seitenwechsel nichts mehr anbrennt.

Eine der kürzesten Anreise in der Liga brachte am Ende maximalen Erfolg. Am Anfang sah es aber gar nicht so danach aus. Trainer René Grüttner musste Martin Köhler (Urlaub) und Tilman Cypionka (Verletzung) ersetzen. Die Orlastädter waren wohl noch mit den Gedanken in der Kabine. Stadtroda kommt mit Karl Grohs über die rechte Seite, die Neustädter Abwehr bekommt den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Seine Flanke kommt zu Simon Fuchs, der freistehend einschieben kann (1:0, 2.).

   
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