Am 7. Spieltag kam ein ganz dicker Brocken an die Orla. Mit dem noch unbezwungenen Ligaprimus Westvororte hatten die Grüttnerschützlinge erneut einen Gegner aus dem oberen Tabellendrittel vor der Brust. Mit Rico Heuschkel hatten die Scheubengrobsdorfer  den Goalgetter der Liga in ihren Reihen. Der Geraer Stürmer hatte bereits mehr Treffer erzielt, als die gesamte Mannschaft der Orlastädter zusammen.

Am Samstag kommt auf die „Rote Erde“ ein ganz dicker Brocken. Der Tabellenführer SG TSV Westvororte ist das einzigste Team der ganzen Liga, das noch unbezwungen ist und hat nach 7 Spieltagen, das Spiel vom letzten Spieltag der Vorrunde wurde bereits vorgezogen, bereits 28 Treffer erzielen können. Das sind 4 erzielte Treffer pro Spiel und da zeigt sich auch die besondere Stärke der Randgeraer.

Wenige Tage nach seinem 19. Geburtstag lief das Koseltaler Sturm-Juwel Victor Ernst zu ganz großer Form auf und bescherte seinen Koseltalern mit einem Dreier-Pack den erwarteten Pflichtsieg gegen das Tabellen-Schlußlicht Germania Ilmenau.  Das von allen erwartete Feuerwerk blieb zum Einheitsfeiertag allerdings aus. Denn das Nachholespiel des 1. Spieltages stand bei den Hausherren dann doch unter einer anderen Prämisse.

Nach 96 Minuten hatte der Knaller des 6. Spieltages im Koseltal mit den unterschiedlichsten Gefühlswallungen auf beiden Seiten vor 155 Zuschauern zwar keinen sportlichen Sieger gefunden, dafür aber einen moralischen Gewinner. Die Geraer Gäste wühlten sich nach dem Wechsel nach 0:3 Rückstand noch zu einem 3:3 Remis.

Die Blau-Weißen mussten am 5. Spieltag der Landesklasse zum Tabellendritten nach Teichel reisen. Seit ihrem Aufstieg in die Landesklasse waren die Traktoristen in der Meisterschaft kein gutes Pflaster. In beiden Spielen gingen die Orlastädter sang-klanglos mit 0:3 Toren unter. Im Ergebnis der letzten Begegnungen der Neustädter gingen die Grüttnerschützlinge trotzdem nicht ohne Hoffnungen in die Begegnung, zumal die Pokalpartie an die Orlastädter ging.

Am 5. Spieltag der 11teamsports Landesklasse geht der Blau-Weiße Express wieder auf Reisen. Ziel ist dann der Sportplatz beim Tabellendritten SG Traktor Teichel. Die Traktoristen sind bereits ein Spiel voraus und ganz ordentlich in die noch junge Saison gestartet, wobei die Mannschaft eher auswärts erfolgreicher sind, als daheim. In drei Heimspielen haben die Schützlinge von Neutrainer Matthias Liebers einen Sieg und zwei Niederlagen eingefahren.

"Wir haben unser Ziel nicht erreicht, doch nach der Unterzahl haben wir gefigtet und uns den Punkt erkämpft" waren die Schlußworte von Trainer Heiko Becker nach einem höchst intensiven SOK - Derby. Klar: Die Koseltaler hatten den Dreier bei den Blau-Weißen in Neustadt klar auf dem Schirm und dies zeigten sie von Beginn an.

Derbyzeit am 5. Spieltag auf der „Roten Erde“ und nach dem sensationellen Auswärtserfolg in Kahla kommt der nächste heiße Titelkandidat an die Orla. Am Samstag Nachmittag ist der VfR Bad Lobenstein zu Gast an der Orla. So kommt es zum Duell Fünfter (7 Punkte, 11:6 Tore) gegen Siebter (6 Punkte, 8:4 Tore) und damit zum Duell der Verfolger der Tabellenspitze. Wer die Tuchfühlung an die Spitze behalten will, muss in dieser Begegnung auf vollen Erfolg ausgehen.

Nichts ist es wie es immer war, oder doch? Am 4. Spieltag mussten die Grüttnerschützlinge ins nur 18 Kilometer entfernte Kahla reisen. Die BSG Chemie Kahla hatte sich im Sommer mit Oberligaerfahrenen Spielern verstärkt und hatten diese Qualität bereits in den ersten drei Ligaspielen beeindruckend dargestellt. 3 Siege, ohne Gegentreffer war die Kahlaer Bilanz vor dem Spiel und machte den Gastgeber damit zum Favoriten.

In der 2. Hauptrunde des Thüringenpokals mussten die Blau-Weißen ins Südthüringerische. Gastgeber war der langjährige Schatten vom 1. FC Sonneberg, die SG 1951 Sonneberg. Die kampfstarken Südthüringer haben in der ersten Runde den Ligakonkurrent SV Jena-Zwätzen eliminiert. Die Orlastädter mussten ohne ihre Stammkräfte Daniel Meyer und Martin Köhler reisen.

   
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