Am Samstag gehen die Blau-Weißen auf die Reise, und das eine der Kürzesten in der Liga. Ziel ist das Rodastadion in Stadtroda, die nach dem Auswärtserfolg beim Aufsteiger in Blankenhain schon in der Spur sind. Natürlich wollen die Schützlinge  von Trainer Steffen Richter an den Auswärtssieg anknüpfen und beim ersten Heimspiel nachlegen. Im Pokal hat die „Rodsche Möhre“ eine erwartete Niederlage gegen das Regionalligateam aus der Blumenstadt Erfurt einstecken müssen, was nicht unbedingt die Weltlage der Grün-Weißen ins Wanken gebracht hat.

Mit einem glatten 3:0 Sieg gegen den höherklassigen Thüringenligisten Weimar buchten die Koseltaler die Fahrkarte für die 2. Runde im Landespokal und bestätigten auch mit der Art und Weise des Sieges ihre spektakuläre Frühform. Die Befürchtung, die Euphorieblase nach dem Sieg gegen den Dritt-Ligisten FC Carl Zeiss Jena, könne platzen, erwies sich als Fata Morgana.

An Deutschland’s Pokalwochenende, wo vom DFB bis in die Fussballkreise gespielt wurde, mussten die Orlastädter im Thüringenpokal gegen die SG Traktor Teichel ran. Im Pokalmatch der Ligakonkurrenten konnten die Grüttnerschützlinge am Ende die Oberhand behalten. Bis dahin war es aber ein schweres Stück Arbeit. Die Gäste aus dem Gornitztal mussten ihren etatmäßigen Torhüter durch Co-Spielertrainer Stefan Staskewitsch ersetzen, der aber mit starken Paraden ein würdiger Ersatz war.

"Das ist schon fast wie ein Fünfer im Lotto" frohlockte nicht nur der Trainer des VfR Bad Lobenstein, Heiko Becker. Auch seine Spieler sind ganz heiss auf das erneute Aufeinandertreffen mit der besten Mannschaft Thüringens, den FC Carl Zeiss Jena. Und das dieses "Spiel des Jahres" noch vor dem Pflichtspielauftakt der Kurstädter stattfindet, bestärkt Becker zu der Ansicht, das danach auch die Köpfe frei sein sollten für die dann folgenden Tagesaufgaben.

Zum langersehnten Punktspielauftakt in der neuen Saison 2018/19 erwartete der SV Blau-Weiß‘90 die Jenaer Randstädter. Nach der ordentlichen Vorbereitung konnte man nun endlich ermitteln, wie der derzeitige Stand der Dinge ist. Das Ergebnis am Ende war alles Andere als Befriedigend. Der Neustädter Trainer hatte seine Jungs auf eine kämpferische Mannschaft eingestellt.

Endlich geht’s wieder los. Die Testspiele sind ab jetzt nur noch Makulatur und es zählt nur noch der Moment. Und als ersten Moment kommt der SV Jena-Zwätzen an die Orla. Der Vorjahreselfte aus dem Norden Jenas ist kein Lieblingsgegner der Orlastädter und blieben in der vergangenen Saison unbezwungen von den Grüttnerschützlingen. Der ehemalige Offensivmann der Neustadt hat sich dem Verein in seiner Heimatstadt angeschlossen und wird an seiner alten Wirkungsstätte für seinen neuen Verein aufdribbeln.

   
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