Pokalendspiel Freizeitliga – 9. Juni 2019

SV Blau-Weiß Auma II schlägt FC Chemie Triptis II 1:0 (1:0)

Auma II gewinnt den„Henkelpott“ der Freizeitliga



Während das Finalspiel der UEFA Champions League zwischen Tottenham Hotspur und dem FC Liverpool außer einer (zugegebenermaßen optisch ansprechenden) Flitzerin nicht viel zu bieten hatte, ging es am Pfingstsonntag im kleinen Champions League Finale heiß her. „Road to 'Biemerschdorf'“ hieß seit Saisonbeginn die Devise der Kicker um Benjamin Klose, der die Geschicke der zweiten Männermannschaft des SV Blau-Weiß als Trainer leitet und im Gegensatz zu seinem Kollegen Jürgen Klopp, der vor Wochenfrist lediglich den Trainingsanzug im Gepäck hatte, im feinsten Zwirn an der Seitenlinie stand. Um ins Pokalendspiel der Freizeitliga einzuziehen. mussten die Blau-Weißen in den Vorrundenspielen zunächst Löhma und Tanna ausschalten, um dann im Halbfinale dem NFC aus Niederböhmersdorf gehörig in die Suppe zu spucken und durch einen 3:1-Erfolg das „Finale dahoam“ zu verwehren.

Mit dem Endspielgegner hatten die Kicker aus Auma noch eine Rechnung offen, denn im Ligaalltag waren es in dieser Saison die Chemiker aus Triptis, die nach 2x30 Minuten als Sieger den Platz verließen. Mit gehörigem Biss und angetrieben von zahlreichen Aumaer Schlachtenbummlern ging die Klose-Mannschaft ins Spiel. Von Beginn an zeigten die Aumaer, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten und rissen das Heft des Handelns an sich. Früh im Spiel erarbeitete man sich aussichtsreiche Möglichkeiten und näherte sich dem Tor zusehends an. Zehn Minuten vor dem Pausentee konnte der Bann gebrochen werden - eine weite Flanke auf die linke Außenbahn schnappte sich Böttcher, der seinen Gegenspieler stehen ließ, den heraus eilenden Torwart mit einem Lupfer überwinden konnte und damit den mitlaufenden Körner bediente, der nur noch einschieben musste - FÜHRUNG - 1:0.

Im weiteren Spielverlauf musste Triptis sein Wechselkontingent verletzungsbedingt voll ausschöpfen und auf Grund der Verletzung eines weiteren Akteurs anfangs der zweiten Halbzeit gar in Unterzahl agieren. Dies führte jedoch nicht dazu, dass die Blau-Weißen nun leichtes Spiel hatten - im Gegenteil. Vermutlich wurde den Aumaer Kickern nun mehr und mehr bewusst, was man im Begriff war zu erreichen, denn je länger das Spiel dauerte, desto nervöser wurden man, desto mehr zog Triptis das Spiel an sich. Bis auf eine hochkarätige Chance des Aumaers Böttcher, der alleine auf den Torwart zulaufend in selbigem seinen Meister fand, sowie einen Fernschuss von Körner, geriet das Tor der Triptiser kaum mehr in Gefahr. Der Ausgleich für den FC Chemie lag in der Luft, fiel aber, auch dank sehr guter Torwartleistung, nicht! Nach dreiminütiger Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter Florian Rõhr, der von Maurice Wünsch und Günther Hoyer assistiert wurde, die Partie ab - der SV Blau-Weiß Auma gewinnt ein kräftezehrendes und spannungsgeladenes Endspiel denkbar knapp mit 1:0 und sichert sich somit den Titel „POKALSIEGER DER FREIZEITLIGA 2019“ des Kreisfußballausschusses 2019. Der Gewinn des Pokals wurde am Abend, zum alljährlichen Pfingstfest des SV Blau-Weiß Auma Abt. Handball, reichlich begossen, die Trophäe wurde zum Schnapsbecher und kreiste durch das gesamte Zelt. Der gesamte Verein ist stolz auf die Mannschaft und freut sich schon auf die „MISSION TITELVERTEIDIGUNG ZWANZIGZWANZIG“

Stefan Jung (SV Blau-Weiß Auma)

   
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